Niatsu

Niatsu modernisiert CO2-Berechnungen mit ESA-Satellitendaten

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Im Mai erhielt Niatsu Zugang zu den Erdbeobachtungsdaten der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Niatsu macht damit einen entscheidenden Schritt Richtung präziser CO2-Berechnungen für Lebensmittelunternehmen.

Mit Daten aus dem Weltall CO2-Ausstoss reduzieren

Durch die Integration hochauflösender Satellitenbilder der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) erschliesst Niatsu eine neue Dimension der Klimadaten-Erfassung. Der Zugang zu präzisen Erdbeobachtungsdaten erlaubt es, landwirtschaftliche Anbauprozesse und Transportwege wesentlich genauer zu analysieren. Ein entscheidender Fortschritt für die CO2-Bilanzierung globaler Wertschöpfungsketten. Unternehmen erhalten mit diesen Daten valide und aktuelle Informationen darüber, wo genau in ihren Lieferketten Emissionen entstehen und wie sie gezielt reduziert werden können.

Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, die oft mit veralteten oder unvollständigen Daten arbeiten, ermöglicht der eigene Zugang zu den Satellitendaten eine nahezu flächendeckende und kontinuierliche Emissionserfassung der Produktionswege. Für die Lebensmittelbranche mit ihren international verzweigten Lieferketten ist dies ein zentraler Hebel für mehr Klimatransparenz und -verantwortung.

Jakob Tresch (CTO) erklärt: «Viele CO2-Bilanzen basieren auf Durchschnittswerten, wir stützen uns auf reale Daten. Die Zusammenarbeit mit der ESA ermöglicht es uns, weltweit neue Klimadaten zu berechnen. Dies ist ein entscheidender Faktor für alle, die ihre Wertschöpfungsketten ernsthaft klimafreundlich gestalten und ihre Risiken besser verstehen wollen.»

Niatsu wird im Rahmen des ESA Business Incubation Centres (BIC) und Food 4.0 von der Schweizerischen Akademie der Technischen Wissenschaften (SATW) gefärdert. Niatsu kombiniert somit Satellitenbilder mit branchenspezifischen Daten aus der Lebensmittelindustrie, um transparente und präzise Klimabilanzen entlang der gesamten Liefer- und Produktionskette zu ermöglichen. Mithilfe der satellitengestützten Analysen können Unternehmen detailliert erkennen, an welchen Stellen in ihrer Produktion die grössten Emissionen entstehen und dort gezielt Massnahmen zur Reduktion ergreifen.